Ein Stück Stoffvlies, eine Klammer, ein Faden, ein Papieretikett, und der köstliche Inhalt. Wenn ich mal wieder genervt bin von den täglichen Updates, ob Apps oder den Aufwand der Umstellung auf eine neues Telefon, und diese Schnelllebigkeit der mich umgebenden digitalen Welt verfluche, was mir sonst fern liegt, dann gieße ich mir einen Tee auf und freue mich wie ein Kind über diese Konstante, eine Erfindung, die seit 1949 sich nicht mehr verändert hat, kein Update braucht, also seit nunmehr 76 Jahren, ein Menschenleben lang.
Der Teebeutel wurde im Jahr 1949 patentiert und entwickelt von Adolf Rambold, einem Mitarbeiter des deutschen Unternehmens Teekanne, und hat wohl seinen Vorläufer in der unbeabsichtigten Erfindung des amerikanischen Teehändlers Thomas Sullivan um 1904. Er verschickte Teeproben in kleinen Seidenbeuteln, um teure Blechdosen zu vermeiden. Seine Kunden tauchten die Beutel jedoch direkt ins heiße Wasser, anstatt den Tee herauszuschütten .
Auch wenn ich oft und noch lieber offene Tees mit einem Stoffteesieb verwende, und mir bewußt bin dabei einiges an Verpackungsaufwand zu sparen, sind die kleinen Teebeutel einfach so verführerisch und erfreuen mein Herz, seitdem ich sie als Konstante, als Ruhepol erkannt habe.
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Eine Antwort zu „Der Teebeutel – eine Konstante im Turbo der Updates“
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Lieber Gérard,
ein wunderschöner Gedanke, für mehr Beständigkeit im Leben

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